Regenerative Energien / Energiewende

Die Politik will jetzt beim Umbau der Energieversorgung in Deutschland so schnell wie möglich konkrete Zeichen mit ehrgeizigen Projekten setzen.  Es müssen für kommende Haushalte von Bund und Ländern klare finanzielle Zielvorgaben für Investitionen beschlossen werden.

 

Wir müssen weniger Energie verbrauchen. Die Energieeinsparung und Energieeffizienz muss Vorrang haben. Die Entwicklung eines neuen Verantwortungsbewusstseins des Konsumenten und die Nutzung neuester Technologien muß selbstverständlich werden.

Wir PLANEN und BERATEN zu nachfolgenden Themen:

BAFA - Liste mit förderbaren Biomasseanlagen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat mit Stand 15. Juli 2011 die Liste Förderbare - automatisch beschickte - Biomasseanlagen veröffentlicht. Sie enthält Anlagen, die zurzeit vom BAFA als förderfähig nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt vom 11. März 2011 (Marktanreizprogramm, MAP) eingestuft sind. Die Liste wurde um Pelletöfen mit Wassertasche bereinigt, die die neuen Anforderungen der am 22. März 2010 in Kraft getretenen Kleinfeuerungsanlagenverordnung (1. BImSchV) nicht erfüllen

Wärme durch Strom: das Kraft-Wärme-Kopplung Prinzip

Ein grundlegendes Problem bei der Stromerzeugung ist, dass dabei zuviel Energie verloren geht. Von der in herkömmlichen Kraftwerken eingesetzten Primärenergie in Form von Kohle, Gas, Öl oder Müll kommt nur 35 Prozent an der Steckdose an. Den Rest geben diese Kraftwerke in Form von Wärme, die bei der Erzeugung von Elektrizität entsteht, ungenutzt an die Umgebung ab. Um eine verbesserte Energie-Effizienz zu erzielen, kann man deshalb das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) nutzen, bei der über 90 Prozent der eingesetzten Energie verwertet werden kann. Dies bedeutet ganz einfach, dass Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt werden. Um dieses Prinzip zu nutzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Fernwärme: Hier wird die Wärme, die durch die Stromerzeugung in großen Kraftwerken anfällt, auch für Heizzwecke genutzt. Die Wärme wird dann durch ein Fernwärmenetz direkt zum Verbraucher geleitet. Die Vorteile sind, dass im Haus weder Heizanlage, noch Schornstein gebraucht werden, der Wartungsaufwand also sehr gering ist. Allerdings ist die Nutzung relativ teuer – und durch die langen Wege geht bei der Verteilung wieder Wärme verloren.



Blockheizkraftwerk: Wird Strom und Wärme in kleineren Einheiten gleichzeitig erzeugt, dann spricht man von Blockheizkraftwerken (BHKW). Der Vorteil dabei ist, dass sie Strom und Wärme genau dort produzieren, wo sie auch benötigt werden. Das heißt, beim Transport geht keine Wärme verloren. Die meisten BHKW werden mit Erdgas betrieben, es ist aber auch möglich, Heizöl sowie Pflanzenöl, Biodiesel oder Biogas zu verwenden. Die eingesetzte Energie wird in Strom umgewandelt. Die gleichzeitige Erzeugung von Wärme ist ein erwünschter Prozess, da diese Wärme zum Heizen oder für die Warmwasserbereitung benutzt wird. 

Der überschüssige Strom wird in das allgemeine elektrische Netz eingespeist. Durch die Regelungen des bundesweiten Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes erhalten Betreiber eines Blockheizkraftwerks von ihrem Netzbetreiber vor Ort einen Zuschlag für den ins Netz eingespeisten Strom.

Im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit von BHKW ist es wichtig, eine relativ hohe Nutzungsdauer zu erreichen und einen möglichst hohen Anteil an dem bereitgestellten Strom selbst zu verbrauchen. Zum Einsatz kommen Blockheizkraftwerke deshalb oft für Siedlungen, Schulen und Krankenhäuser, Hotels, große Mehrfamilienhäuser, Kleinbetriebe oder Gebäude mit Schwimmbad.

Mini- oder Mikro-Blockheizkraftwerk: Für gewöhnliche Einfamilienhäuser mit normalem Dämmstandard sind die oben beschriebenen Anlagen zu leistungsstark. Verschiedene Hersteller haben deshalb kleinere Anlagen entwickelt, so genannte Mini- oder Mikro-Blockheizkraftwerke.

Kosten: Neben der oben bereits erwähnten Einspeisevergütung gibt es auch für die Investitionen beim Errichten von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen finanzielle Unterstützung vom Staat: So vergibt die KfW-Förderbank zinsgünstige Darlehen für den Einbau. Außerdem ist selbst erzeugter und genutzter Strom von der Energiesteuer befreit und die Mineralölsteuer für den verbrauchten Brennstoff wird zurückerstattet.

Die Höhe des Zuschlags für KWK-Strom pro Kilowattstunde richtet sich nach der Anlagenkategorie, die im Rahmen eines Zulassungsverfahrens festgestellt wird. Zuständig dafür ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

 

Quelle: www.das-energieportal.de

Biomeiler - Heizung & Warmwasser

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BMU - Allgemein: Newsfeed RSS 2.0 www.erneuerbare-energien.de

Terminhinweis: (Di, 14 Feb 2012)
Fachtagung: Von der Forschung zur Anwendung - Aktuelle Studien zum Netzausbau, 15. März 2012, Berlin
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Mehr Wärme durch Erneuerbare Energien (Fr, 10 Feb 2012)
Die KfW und das Bundesumweltministerium (BMU) haben für weitere fünf Jahre die gemeinsame Förderung von Investitionen zur Wärmeversorgung durch Erneuerbare Energien vereinbart.
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BMU-Newsletter Ausgabe 02/2012 (Do, 02 Feb 2012)
Der aktuelle Newsletter berücksichtigt die Neueinstellungen und Aktualisierungen vom 05.01.2012 bis 31.01.2012.
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Röttgen: Elektroautos müssen mit zusätzlich erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden (Mo, 30 Jan 2012)
Die Ergebnisse zweier Projekte des Öko-Instituts und des Instituts für Energie- und Umweltforschung zeigen, dass erst die Nutzung zusätzlicher erneuerbarer Energien für Elektroautos eine signifikante Reduzierung der CO2-Emissionen ermöglicht.
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Energieversorgung der Zukunft - Strom, Wärme und Kraftstoffe aus Biomasse

Seit cirka 700.000 Jahren nutzt der Mensch die Verbrennung von Holz zur Herstellung von Feuer, das als Wärmeträger zum Kochen von Mahlzeiten und als Heizquelle dient. Heutzutage werden neben Holz als Energieträger andere Formen der Biomasse verwendet, die zur Generierung von Bioenergie zum Einsatz gebracht werden. Biomasse ist der vielseitigste erneuerbare Energieträger. Er kann als fester, flüssiger oder gasförmiger Bioenergie-Träger zur Bereitstellung von Wärme, zur Stromerzeugung oder als Kraftstoff eingesetzt werden.

Biomasse in flüssiger, gasförmiger und fester Form

Anders als die fossilen Energieträger wie beispielsweise Kohle, Erdöl oder Erdgas, deren Ressourcen sich in Jahrmillionen gebildet haben und immer knapper werden, ist Biomasse durch den natürlichen Kreislauf ein nachwachsender Rohstoff. Als einsetzbare Biomasse zählen alle Stoffe organischer Herkunft. Verwendet werden vor allem Holz, Stroh, Mais, Getreide, Zuckerrüben, Raps, Biogas, Pflanzenöle, Bioabfälle, Exkremente, aber auch Algen.

Die Sonne liefert mit ihrer Strahlung den Motor für das Wachstum der Pflanzen und treibt die Photosynthese an. Dabei wird CO2 aus der Luft verbraucht, die bei der energetischen Nutzung (meist Verbrennung) der Biomasse wieder freigesetzt wird. So ist der CO2-Kreislauf geschlossen, und der Treibhauseffekt wird nicht zusätzlich gefördert.

Multitalent Bioenergie:  Erzeugung von Wärme, Strom und Kraftstoffen

Biomasse liefert Bioenergie. Diese ist vielseitig einsetzbar und produziert Kraftstoffe, Wärme und Strom. Von den Erneuerbaren Energien bildet die Bioenergie damit das größte Potenzial zur Energiegewinnung.

Wärme: In Heizkraftwerken wird Wärme gewonnen, was traditionellerweise und immer noch mit der Verbrennung von Holz geschieht.

Biomasse deckt cirka 5% des gesamten Energiebedarfs im Wärmemarkt ab und liefert dabei über 90% der Wärme aus Regenerativen Energien. Dabei hat sich die Nachfrage besonders nach Pelletheizungen in Privathaushalten signifikant gesteigert. Biomasse wird auch in der so genannten Kraft-Wärme-Kopplung eingesetzt. Dies bedeutet, dass im Kraftwerk gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt wird.

Strom: Im Vergleich zur Wärmegewinnung aus Biomasse ist die Stromerzeugung aus Biomasse relativ jung. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und der Biomasseverordnung (BiomasseV) wurden erfolgreich die Grundlagen für einen verstärkten Ausbau der Anlagen in Deutschland geschaffen. Viele Kraftwerke befinden sich im Aufbau und in der Planung. Die gebräuchlichste Art, Strom zu gewinnen, ist im Kessel durch die Dampferzeugung aus Verbrennung fester Biomasse. Biomasse anstelle von Kohle sozusagen, da die Technik dieselbe der eines Kohlekraftwerkes ist. Eine weitere Möglichkeit, die in den letzten Jahren kräftig zugelegt hat, ist die Stromerzeugung in Turbinen aus Biogas, das nach der Vergasung von Biomasse (Futterreste, Mais, Fäkalien) entsteht. In Zukunft wird die Brennstoffzelle dazu beitragen, die Verstromung von Biogas effizienter als bisher zu gestalten und die Stromausbeute deutlich zu erhöhen.

Im Jahr 2005 lag die Stromproduktion aus fester Biomasse und Biogas in Deutschland bei 13,1 Milliarden Kilowattstunden, was eine Quote von 2,2% des gesamten Stromverbrauchs und damit einen Zuwachs von knapp 40% gegenüber 2004 darstellt.

Kraftstoffe: Biokraftstoffe wie Biodiesel, Pflanzenöl, Ethanol, Biomethan oder die neuen synthetischen Biomass-to-Liquid (BtL)-Kraftstoffe sind in aller Munde, nicht zuletzt, weil herkömmlicher Kraftstoff immer teurer wird und der Verkehr mit rund 20% des CO2-Ausstoßes weltweit die Umwelt verschmutzt. Der Absatz von Biokraftstoffen boomt. 2005 hat sich der Verbrauch auf 2 Millionen Tonnen verdoppelt. Die EU-Richtlinie zur „Förderung der Verwendung von Biokraftstoffen im Verkehrssektor“ sieht vor, dass bis 2010 der Kraftstoffbedarf zu 5,75% von erneuerbaren Biokraftstoffen abgedeckt sein soll. Momentan liegt der Wert bei 3,4%. Investitionen vor allem in der Herstellung von synthetischen Biokraftstoffen bergen große Potenziale.

Die deutsche Bioenergie-Industrie

Die Bioenergie leistete in Deutschland im Jahr 2005 den größten Beitrag aller Regenerativen Energien zum Energieendverbrauch. Mit einem Gesamt-Umsatz von 5,9 Milliarden Euro sind knapp 57.000 Menschen in der Bioenergie-Branche beschäftigt, und es bieten sich weiterhin große Potenziale im Arbeitsmarkt.

Der Bundesverband BioEnergie geht von einem Schätzwert aus, nach dem die Bioenergie bis 2030 mindesten 15% des Primärenergiebedarfs in Deutschland an Strom, Wärme und Kraftstoffen decken kann und dadurch bis zu 200.000 neue Arbeitsplätze entstehen können.

 

Quelle: www.das-energieportal.de

Die Stromversorgung der Zukunft steht im Zeichen erneuerbarer Energien

Der "grüne Strom", soll durch Photovoltaik-Anlagen, Windkraftanlagen, Wasserkraftwerke und Bioenergieanlagen erzeugt werden. Je nach Stärke von Sonne und Wind kann zukünftig unterschiedlich viel Energie erzeugt werden. Daher spielt der Aspekt der Energiespeicherung, wie. z.B. durch Pumpspeicher-Kraftwerke eine immer größere Rolle. messelive.tv blickt in dieser Ausgabe der Reportage in die Zukunft und zeigt in einer Prognose, wie die Stromversorgung im Jahr 2020 aussehen könnte. Susanne Frommert berichtet für messelive.tv. 

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Erneuerbare Energie – unversiegbare und klimaschonende Energie der Zukunft

Energie, die nicht versiegt: Sonne, Wind, Erdwärme, Wasser und Bioenergie stehen als Energieträger für Wärme, Strom und Kraftstoffe unendlich zur Verfügung. Die Ressourcen fossiler Rohstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle als Energielieferanten werden immer knapper und teurer. Zudem schaden sie mit ihrem enormen Ausstoß am Treibhausgas CO2 erheblich der Umwelt. Im Gegensatz dazu schützt Erneuerbare Energie das Klima, schafft Arbeitsplätze im eigenen Land, erschließt neue Exportmärkte durch innovative Technik und verringert die Abhängigkeit von Rohstoffimporten aus dem Ausland.

Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze

Der Wirtschaftszweig Erneuerbare Energien ist bereits heute in Deutschland ein enormer Wachstumsmarkt. Der Absatz von Photovoltaikanlangen, Wärmepumpen und Holzpelletkessel boomt, um nur einige aufzuzählen. Für das Jahr 2006 wird ein Gesamtumsatz in Höhe von 16 Milliarden Euro erwartet. Die Investitionen in die Regenerative Energiewirtschaft haben sich im Jahr 2005 um 24% gegenüber dem Vorjahr erhöht. Dies macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Erneuerbare Energie schafft Arbeitsplätze. Sind heute in Deutschland cirka 170.000 Menschen in der Branche beschäftigt, soll die Zahl bis zum Jahr 2020 auf 500.000 ansteigen.

Neue Technologien und Exportboom

Deutschland ist mit Abstand der größte Markt für solarthermische Anlagen in Europa. Dies liegt nicht zuletzt an der starken Innovationskraft der deutschen Wissenschaft, die die technischen Systeme immer leistungsfähiger und kostengünstiger macht. Generell boomt das Geschäft mit deutscher Regenerativer Energietechnik im Ausland. Ob Sonne, Wasser, Wind, Erdwärme oder Bioenergie – den größten Anteil am Umsatz tragen die Exportgeschäfte, und dabei ist die Wasserkraft mit 80% Exportquote der deutsche Spitzenreiter. Aber auch Windparks und geothermische Anlagen werden vermehrt ins Ausland und immer mehr auch nach Südostasien exportiert.

Regionale Wertschöpfung

Erneuerbare Energie entsteht im eigenen Land. Investitionen in Rohstoffimporte können gesenkt und im eigenen Land in den volkswirtschaftlichen Kreislauf eingebracht werden. Das Geld fließt nicht mehr ins Ausland. Strukturschwache rurale Gebiete können deutlich gestärkt werden, indem gerade in diesen ländlichen Zonen neue ökologische Heiz- und Stromkraftwerke entstehen. Viele Forst- und Landwirte nutzen bereits den zusätzlichen Wirtschaftszweig und betreiben Biomasseheizwerke.

Klimaschutz – Stopp des Treibhauseffekts

Ein gravierendes Problem ist die Verschmutzung der Umwelt durch fossile Brennstoffe. Das bei der Verbrennung von Erdgas, Erdöl und Kohle entstehende Gas Kohlenstoffdioxid ist extrem schädlich für die Atmosphäre und fördert den Treibhauseffekt in bedenklichem Ausmaß. Die Schadstoffbelastung verursacht eine Klimaveränderung, die verheerende Folgen für Mensch und Natur mit sich bringt, wie an immer häufiger auftretenden Umweltkatastrophen zu sehen ist. Alternativen zu den „alten“ Energiestoffen zu finden, ist für den Erhalt unserer Welt unumgänglich. Im Jahr 2005 konnten rund 10% mehr CO2 als im Vorjahr durch die Benutzung natürlicher Ressourcen eingespart werden.

Geringe Umweltrisiken

Anders als bei Ölpipelines, Erdgasleitungen, Atomkraftwerken oder Öltankern, besteht bei der Herstellung, dem Transport und der Lagerung von Regenerativen Energien ein geringes Umweltrisiko. Regenerative Energie stammt meist aus der Region, lange Transporte können deshalb ohnehin vermieden werden.

Unabhängigkeit von Energieimporten

Die Ressourcen fossiler Brennstoffe werden immer knapper, statistisch gesehen werden die Erdölvorkommen bei einem fortlaufenden Verbrauch von 3,4 Milliarden Tonnen jährlich nach rund 42 Jahren erschöpft sein. Aufstrebende Wirtschaftsmächte wie China verbrauchen jedes Jahr „ein Japan mehr an Energie“. Gegenwärtig ist Deutschland bei Gas, Öl, Kohle und Uran zu 75% von Importen, insbesondere aus dem arabischen Raum und Russland, abhängig. Dies muss dringend gestoppt werden. Bis 2020 soll die Abhängigkeit mithilfe Erneuerbarer Energien und Energieeffizienz auf unter 50% gedrückt werden.

Versorgungssicherheit bei Energiekrisen und Preissteigerung

Die Quellen fossiler Rohstoffe werden irgendwann versiegen. Die immer größer werdende Knappheit der Güter hat zweierlei zur Folge: Erstens steigen die Preise für Rohstoffe immer weiter an und zweitens ist die Versorgungssicherheit künftig nicht mehr gewährleistet. Zudem kommt, dass fossile Rohstoffe oft in politisch nicht stabilen Gegenden vorkommen, so dass politische Unruhen jederzeit zu Krisen auf dem Energiemarkt führen können. Triftige Gründe, sich energetisch eigenständig und unabhängig von Importländern aufzustellen.

Auf lange Sicht, da sind sich Experten in ihren Studien einig, werden Erneuerbare Energien eine große Rolle in unserer Energieversorgung spielen. Bis Mitte des 21. Jahrhunderts soll 50% des deutschen Energiebedarfs durch Regenerative Energie bereitgestellt werden.

Dennoch reicht der Ausbau von Erneuerbarer Energie alleine nicht aus, die Abhängigkeit von fossilen und atomaren Brennstoffen zu reduzieren. Vielmehr ist jeder einzelne gefordert, den eigenen Energieverbrauch nachhaltig zu senken. Dies kann durch Steigerung der Energieeffizienz und durch Förderung von Maßnahmen zum Energiesparen erreicht werden.

 

Quelle: www.das-energieportal.de

Das-Energieportal

"Greentech Manager des Jahres 2011" von 'Capital' ist Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH (Do, 16 Feb 2012)
Das Wirtschaftsmagazin 'Capital' zeichnet Franz Fehrenbach heute im Rahmen der FTD-Greentech-Konferenz als "Greentech Manager des Jahres 2011" aus. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH baute den Traditionskonzern zum ökologischen Unternehmen um. Er nahm dafür auch in Kauf, dass einige seiner grünen Projekte erst langfristig Geld verdienen. Für ihn gilt der Grundsatz, dass Überzeugungen und Stehvermögen sich im Geschäftsleben auszahlen.
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Klimafolgen besser abschätzen: Neuer umfassender Modellvergleich gestartet (Di, 07 Feb 2012)
Der Klimawandel hat Folgen für Wälder, Felder, Flüsse – und damit für den Menschen, der atmet, isst, trinkt. Zur genaueren Abschätzung dieser Folgen startet diese Woche ein umfassender Vergleich von Computersimulationen aus aller Welt. Erstmals werden dabei verschiedene betroffene Sektoren in einem gemeinsamen Rahmen betrachtet, von den Ökosystemen über die Landwirtschaft bis hin zu Wasserhaushalten und Gesundheit. Die Modelle werden von mehr als zwei Dutzend Forschungsgruppen etwa aus den USA, China, Deutschland, Österreich, Kenia und den Niederlanden bereitgestellt.
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Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt veröffentlichen den Umweltwirtschaftsbericht 2011 (Mi, 01 Feb 2012)
Mit dem Umweltwirtschaftsbericht 2011 wird zum zweiten Mal nach 2009 ein Bericht über den Stand, die Herausforderungen und die Perspektiven der Umweltwirtschaft in Deutschland vorgelegt. Er zeigt, dass Deutschland auf dem Weg zu neuem, umweltverträglichem Wachstum schon erhebliche Fortschritte gemacht hat. Heute werden zum Erwirtschaften der gleichen Erträge deutlich weniger Rohstoffe, Flächen und Energie benötigt und weniger Schadstoffe ausgestoßen als noch vor zehn Jahren.
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Bauhauptgewerbe: Bauproduktion und Baunachfrage auch im November im Plus (Mi, 25 Jan 2012)
Bauproduktion und Baunachfrage entwickelten sich trotz der Unsicherheit über die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung auch im November 2011 ausgesprochen positiv.
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Forschungsprojekt zum Brandschutz an Photovoltaik-Anlagen: Wissenschaftliche Analyse von Schadensfällen angelaufen (Mo, 16 Jan 2012)
Über eine Million Photovoltaik-Anlagen sind in Deutschland bereits installiert. Seit Beginn der Nutzung von Photovoltaik spielen die Themen Sicherheit und Brandschutz eine wesentliche Rolle. Mit Erfolg: Bislang wurden durch Photovoltaik-Anlagen nur wenige Brände verursacht. Trotzdem ist das Thema für die breite Öffentlichkeit und Branche bedeutend, denn die Erzeugung von Strom durch Photovoltaik wird weiter eine wachsende Rolle im Energiemix spielen. Ein Forschungsprojekt zum vorbeugenden Brandschutz bei Photovoltaikanlagen unter Federführung von TÜV Rheinland und Fraunhofer ISE, das Ende 2010 gestartet ist, wird deshalb bis 2014 Brandrisiken nochmals anhand von Labortests wissenschaftlich analysieren.
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So viel Solarenergie wie noch nie Rekordproduktion: Deutsche Solarstromanlagen deckten 2011 den Strombedarf von Thüringen (Do, 05 Jan 2012)
Das Jahr 2011 geht mit einem Rekord bei der Solarenergie-Erzeugung zu Ende. Die Solaranlagen in Deutschland produzierten 2011 mehr als 18 Milliarden Kilowattstunden Strom, teilte der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) zum Jahreswechsel mit. Das sind 60 Prozent mehr als noch im Vorjahr und entspricht in etwa dem Stromverbrauch von Thüringen - einer Strommenge, mit der rechnerisch 5,1 Millionen Haushalte ein Jahr lang versorgt werden können. Auch die Solarwärme-Nutzung legte 2011 nach Verbandsangaben deutlich zu. "Solarenergie ist zum unentbehrlichen Bestandteil für eine erfolgreiche Energiewende geworden", sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.
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