Warum regenerative Energien?

Forscher warnen vor blitzartigem Klimawandel

Die Erde erwärmt sich viel schneller, als es selbst düsterste Szenarien vorhergesagt haben, für Gegenmaßnahmen bleiben nur noch wenige Jahre. Diese dramatische Warnung haben jetzt renommierte Klimaforscher veröffentlicht.

 

Karte: Änderung Klimawandel in 8 Weltregionen

Die Auswirkungen des Klimawandels sind nicht mehr zu übersehen. Auf der Karten können Sie erkennen worauf die die Menschen in den kommenden Jahren gefasst machen müssen.

 

Karte zum Klimawandel ansehen.... / Bericht lesen im Spiegel ONLINE ... 

 

Allianz Versicherung baut vor!

Allianz Group  Berlin, 03.07.2008

 

G8-Staaten zu langsam im Wettlauf gegen den Klimawandel

Die Klimapolitik der G8-Staaten wird nicht ausreichen, um das Rennen gegen den Klimawandel zu gewinnen. Mit den bislang ergriffenen Maßnahmen werden sich die internationalen Vorgaben nicht erfüllen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung im Auftrag von WWF und Allianz SE, die die Klimapolitik der G8-Staaten und von fünf Schwellenländern im Vorfeld des G8-Gipfels in Japan analysiert.  

 

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Der Klimawandel hat bereits begonnen!

Der globale Klimawandel hat bereits begonnen und wird sich im Laufe des 21. Jahrhunderts fortsetzen, dabei könnte der Klimawandel dramatischer ausfallen als bisher angenommen. Es gibt neue und bessere Beweise, dass der größte Teil der in den vergangenen 50 Jahren beobachteten Erwärmung menschlichen Aktivitäten zuzuschreiben ist. Der Klimawandel hat bereits unmittelbare, weit überwiegend negative Folgen auf eine Reihe physikalischer und biologischer Systeme. Diese Effekte werden sich im Laufe des 21. Jahrhunderts deutlich verschärfen. Besonders drastisch wird sich die Zunahme der Häufigkeit extremer Wetter- und Klimaereignisse bemerkbar machen. Durch technische und organisatorische Maßnahmen sowie durch Änderung der Verhaltensmuster könnten die Folgen des Klimawandels signifikant gemildert werden.

Angesichts der drohenden Hitzewellen müssten gefährdete, also vor allem ältere Menschen, die Möglichkeit haben, sich in Kühlräume zurückziehen zu können - die noch eingerichtet werden müssen. Wegen verstärkt auftretenden Unwettern und Orkanen müsste man, so das Wuppertal-Institut, Gebäude und technische Systeme wie Hochspannungsmasten auf die Windstärken ausgelegt werden. Die drohenden Hochwasser müssten besser vorhergesagt werden können, die Warnungen an die Menschen müsse verbessert werden. Bei den Talsperren komme es zu Konflikten zwischen ihrer Schutzfunktion und ihrer wirtschaftlichen Bedeutung - diesen Konflikt gelte es zu "klären und regeln". Die Überflutungsgebiete sollten weniger stark genutzt werden. Man müsste die Abflussmöglichkeiten simulieren, um die Gefahren besser einschätzen zu können. Auch müssten die Versicherungen auf Solidarhaftung umgestellt werden, fordert das Wuppertal-Institut. Wegen des steigenden Meerwasserspiegels sollte dringend der Küstenschutz verstärkt werden. In den Niederlanden werden sogar schon neue Küstenverläufe geprüft, was man auch im Rest Europas durchführen sollte. Weil die Hänge rutschen könnten, müsse man die Risikolagen einplanen, wenn man sich um die Infrastruktur kümmert.

 

Deutschland leidet unter extremer Trockenheit

Bericht aus dem Jahr 2007 von Stephan Köhnlein

Noch beruhigten die Versorger: Solange der Rhein noch Wasser führt, werden wir keine Probleme bekommen. Doch die Lage kann sich schnell zuspitzen, sagen Experten. Wenn es in den nächsten Tagen nicht dauerhaft regnet, drohen Missernten und Borkenkäferplagen.

 

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Wassernot im Regenland

greenpeace magazin 4.97

Deutschland hat genügend Wasser. Trotzdem wird sauberes, trinkbares Naß immer knapper – weil vor allem Industrie und Landwirtschaft das wichtigste Lebensmittel legal verschmutzen dürfen.

Jährlich fallen in Deutschland pro Quadratmeter 800 Liter Regen. Insgesamt spendieren uns Niederschläge Jahr für Jahr 178 Milliarden Kubikmeter Frischwasser. Als Trinkwasser genutzt werden nur vier Prozent. Trotzdem sind saubere Wasserreservoirs in Deutschland selten geworden: eine künstliche Knappheit, ausgelöst durch leichtfertige und legale Verschmutzung. Schadstoffe aus Industrie, Landwirtschaft und Haushalten gefähr-den unsere wichtigste Lebensgrundlage.

 

Die Wasserwerke müssen einen enormen Aufwand treiben, um die Grenzwerte einzuhalten. Fernleitungen pumpen Wasser aus dem Bodensee oder waldreichen Mittelgebirgen wie Harz und Vogelsberg über Hunderte Kilometer in die Metropolen. In Hamburg reichen manche Brunnen schon 400 Meter tief, um unberührte, 10.000 Jahre alte Reservoirs anzuzapfen. Der Sog der Förderpumpen zieht die Schadstoffe von der Oberfläche beschleunigt in die Tiefe, warnt der Frankfurter Umweltwissenschaftler Thomas Kluge: „Damit wird auch dieser letzte saubere Wasserschatz verdorben.“

 

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